Wintersaison 2000/2001

 

Nach dem Entfernen des gesamten Farbaufbaues auf dem Unterwasserschiff offenbarten sich einige kleinere Schadstellen. Die schlimmste befand sich am Kiel. Der Kiel wurde beim Bau durch zwei geschäftete Eichenhölzer zusammengesetzt. Im Laufe der Jahre löste sich die Verleimung und Wasser drang in die Schäftung ein und dort zeigte das Holz deutliche Zersetzungserscheinungen. Besonders kritisch war dabei, daß genau in Höhe dieser Schäftung der Mastfuß auf dem dort verstärkten Kiel aufsetzt.
Das faule Holz wurde gründlichst entfernt, die Schäftung gesäubert. Anschließend wurde mit einer langen Kanüle Epoxydharz bis in die letzte Ecke gedrückt und zum Abschluß ordentlich verspachtelt.

Das linke Bild zeigt den Kiel kurz nach dem Spachteln, der unten erkennbare Heizkörper sorgt für die “Verarbeitungstemperatur”. Im Hintergrund ist die Polsterfolie erkennbar, die ich rund um die Stelle an das Boot geklebt hatte, um die Wärme entsprechend zu halten. Im Winterlager waren zu diesem Zeitpunkt etwa - 2 °C.